Weniger Optionen = mehr Einnahmen

Zur Zeit lese ich ein interessantes Buch «Die 4-Stunden Woche» von Timothy Ferris. Er erzählt in dem Buch darüber, wie er es geschafft hat, weniger zu Arbeiten. Und gibt Tipps wie es auch Anderen gelingen kann.

Ich möchte hier ein Paar wichtigen Zitaten vorführen:

Joseph Sugarman ist ein Marketinggenie. Einmal sollte er eine Anzeige für eine Armbanduhrkolletion entwerfen. Der Hersteller wollte neun verschiedene Uhren in der Anzeige unterbringen, während Joe dafür war, nur eine zu zeigen. Der Kunde bestand auf seiner Meinung Joe bot an, beide Anzeigen zu gestalten und sie dann in der gleichen Ausgabe des Wall Steet Journal zu testen. Das Ergebnis? Das Angebot mit einer Uhr verkaufte sechs mal so viele Uhren, wie das Inserat mit neuen Uhren.

und danach erklärt Timothy was er aus dieser Geschichte gelernt hat:

Zu viele Optionen verunsichern den Kunden, fördern die Unentschlossenheit und führen zu weniger Bestellungen — und damit hat man allen Beteiligten einen schlechten Dienst erwiesen. Denn je mehr Optionen man dem Kunden bietet, desto mehr Produktions- und Kundendienstlast bürget man natürlich auch selbst auf.

Die Kunst besteht darin die Anzahl der Entscheidungen, die Ihr Kunde treffen kann oder treffen muss möglichst klein zu halten.

Ich glaube viele Leute in der heutigen Wirtschaftwelt haben offenbar vergessen: «Dienst an Kunden» bedeutet nicht, dass man jede seiner Laune befriedigen muss. Begrenzen Sie Anzahl an Wahlmöglichkeiten auf eine, oder zwei (Basis und Premium) — nicht mehr.

Streichen Sie telefonische Auftragsannahme komplett und verweisen Sie alle Kaufinteressenten auf Ihre Website. Das mag auf den ersten Blick wie Kamikaze aussehen, bis man sich klar macht, dass Erfolgsunternehmen wie etwa Amazon gerade dank solcher fundamentalen Kosteneinsparungen wachsen und gedeihen.

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