Interface ist das Böse

Keine der Firmen, die Ihnen das Interfacedesign verkaufen, wird sagen „Interface ist das Böse“. Sie werden niemals zugeben, das Interface kein Geld für die Kunden bringt.

Aus der Sicht der Systemtheorie ist Interface eine enge Stelle mit kleinem Wirkungsgrad, wo Geschwindigkeit, Energie, Kapazität, Zeit, Nutzer und Geld Verlohren gehen. Am wenigsten effektiv sind die Benutzeroberflächen in Grafikdesign. Im Unterschied zur Bedienelementen an den Geräten und Maschinen lassen die Benutzeroberflächen viel Platz für menschliche Fehler und Unstimmigkeiten.

Interface zu minimieren ist teuer und kompliziert, doch ohne ihn funktioniert das System viel effizienter.

Einfachstes Beispiel – zwingende Registrierung in Web-Shops. Erst mal ist Käufer gezwungen sich Login und Passwort auszudenken, danach soll er sich vor dem System rechtfertigen und sein E-Mail bestätigen. Diese für den Nutzer, schwachsinnige Aktionen, verzögern das Kaufen, filtern unerfahrene Käufer raus und spiegeln sich im Umsatz wieder.

Leistungsfähiges Geschäft verkauft ohne künstlichen Barrieren:

Mobilfunk Anbieter haben keinen Button „Eine SMS kaufen“ oder „drei Gesprächsminuten kaufen“. Wenn Abonnent nicht jedes Mal sich zum Kauf entscheiden muss, fällt ihm leichter sich vom Geld zu trennen. Kauf finden überhaupt ohne Interface statt:

Interface senkt die Effektivität und Leistungsfähigkeit eines Systems. Deshalb muss es versucht werden Kontakt mit ihm zu minimieren, ohne der Funktionalität zu schaden. Es müssen neue Szenarien der Konversation entwickelt werden.Dann ist es möglich unnötige Barrieren zwischen Kunden und Waren, zwischen Verkäufer und den Geldern des Käufer zu entfernen.

Original: http://artgorbunov.ru/en/bb/ui/evil/

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